Freitag, 10. April 2015

Und Bernd sprach: "Es werde Licht!"

Servus,


 


ein Projekt, dass von ein paar Wochen als Idee entstand, habe ich heute morgen, bevor ich diesen Beitrag verfasst habe, kurzer Hand umgesetzt.


Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag auf Youtube gesehen, darin ging es darum, wie man günstig gute Fotos mit Dingen machen kann, die man zu hause hat.


Zu Erst dachte ich mir, gut diese Dinge hast Du jetzt nicht zu hause. Eine andere Lösung musste also her.


Als ich dann so durch den Baumarkt schlenderte und der do it yourself Gedanke durch die Gänge nach der Lösung suchte. Fand ich relativ schnell die beste Variante.


Was waren die Grundkriterien?


  1. so günstig und haltbar wie möglich

  2. zwei Leuchtmittel die getrennt schaltbar sind

  3. eine Arbeitsfläche von mindestens A3

  4. die Möglichkeit die Farbe zu verändern

  5. tragbar und somit leicht

  6. Leuchtmittel mit weichem Tageslicht

  7. Leuchtmittel die über längere Zeit nicht zu warm werden

Mit diesen Vorgaben führte der erste Schritt in die Abteilung zu den Haushaltsboxen.


Dort angekommen stellte ich schnell fest, dass die erste ökologische Idee mit der Holzkiste nicht aufgeht, weil keine passende vorhanden war. Wäre dies der Fall gewesen, hätte sie wohl gewonnen. Also schaute ich mir bei den Kunststoffboxen um und fand auch die passende.


Weiter ging es in die Elektroabteilung. Eine erste Idee hatte ich schon wie ich es umsetzen möchte. Doch nachdem ich nun eine andere Box verwende, als zu Beginn gedacht, wurde auch die Lösung hier eine andere.


Die passenden Halterungen und Kabel habe ich so dann gleich eingepackt.


Das Ergebnis seht Ihr nun hier!


DSC08590


Was ich alles gekauft, wie ich es zusammengebaut habe und was man mit der Lichtbox machen kann, dass werde ich Euch in einem anderen Beitrag berichten.


Gruß


 


Bernd



Und Bernd sprach: "Es werde Licht!"

Donnerstag, 9. April 2015

Die Sache mit dem Fuchs

Fuchs Du hast die Gans gestohlen,…


 


das sogar mehrfach. Gestern waren wir unterwegs um einen Fuchsbau zu inspizieren. Es gab sehr viele Hinweise, dass der Fuchs dort sein muss.


  1. Anzeichen
    • Den Fuchs habe ich bereits zwei mal bei seinem Bau gesehen.


  2. Anzeichen
    • Knochen und Federn liegen entlang seiner Gehpfade herum

    • und das nicht gerade wenige


  3. Anzeichen
    • Fuchskot liegt vor dem Bau herum


  4. Anzeichen
    • Spuren

    • frische und alte

    • Grabstellen, die erst kürzlich bearbeitet wurden


Im Moment spricht alles für ein recht gut bewohntes Revier.


Vor die Kamera haben wir ihn leider doch nicht bekommen. Das bedeutet natürlich nicht, dass er nicht da ist. Da es mehrere Bauten auf relativ kleiner Fläche gibt, wäre es natürlich auch denkbar, dass der Fuchs einfach wo anders faul herumgelegen ist.


In den kommenden Tagen wird erneut geschaut und geprüft ob er dann aktiver ist. Zu Mindest was die Jungtiere betrifft, sollten diese in den kommenden Tagen aus dem Bau kommen und neugierig die Welt erkunden. 


Ich werde berichten.


Gruß


Bernd


 


P.S. Das angehängte Foto entstand, als ich morgends zur Arbeit gelaufen bin. Ich hatte nur eine kurze Brennweite dabei. Allerdings der Fuchs ist echt.



Die Sache mit dem Fuchs

Mittwoch, 8. April 2015

Schnappschuss

Wie sollte man einen Schnappschuss definieren.


Das Wort Schnappschuss oder besser ein Foto, dass ein Schnappschuss ist, wird meistens sehr abgewertet.


Ein Schnappschuss ist ein Glückstreffer. Also ein Motiv, dass man spontan eingefangen hat. Es sagt jedoch nichts darüber aus, ob es ein gutes oder ein schlechtes Bild ist. Meistens wird darunter etwas verstanden, dass nicht gut ist. Gerne werden Fotografen damit abgewertet, dass sie nur Schnappschüsse machen.


Schaut man sich den Bereich der Street- oder Wildlifefotografie an, dann sollte jedoch jedes Foto als Schnappschuss bezeichnet werden. Denn diese Dinge laufen alle meist sehr spontan, mit viel Glück und ungeplant ab. Sicher man plant den Ort, die Zeit und das Wetter. Doch das sind die Basics, wenn man draussen unterwegs ist. Ob man jedoch auf sein Motiv zum passenden Licht trifft, dass ist dem Zufall überlassen. Mit einem Reh oder einem Fuchs kann man keinen Shooting-Termin absprechen.


Fotos, die komplett durch planbar sind, weil man sie jeder Zeit wiederholen kann, sind die einzigen Fotos, die nicht als Schnappschuss deklariert werden können.


Alles unvorhersehbare ist ein Schnappschuss.


Man sollte also neu darüber nachdenken, ob man das Wort Schnappschuss nicht wirklich als positiv ansehen soll. Denn über die Qualität eines Fotos sagt es wenig aus.


Und wenn Ihr es genau überdenkt, dann wird so gut, wie jeder, der das hier liest, ein Schnappschussfotograf sein!


Gruß


Bernd



Schnappschuss

Kein Neid, kein Unverständnis ... nur blankes Entsetzen

Servus,


 


an diesem frühen Morgen flattern diverse Postings aus dem WorldWideWeb in den virtuellen Briefkasten und damit beschäftigt man sich am frühen Morgen einfach mal.


Nach dem ich heute aufgestanden bin und genussvoll in meinen Apfel beisse, lese ich so nebenbei was es Neues in der Welt gibt. Natürlich interessieren mich hier die Punkte Alpen, Fotografie und Natur in erster Linie.


Beim Thema Fotografie bin ich, was die momentane Entwicklung betrifft, echt entsetzt. Nicht panisch oder aus Neid.


Nein, einfach so. Ich kann es zwar nachvollziehen, was die Gedanken sind, die dahinter stecken, doch wirklich nachvollziehbar ist es nicht.


Heute stöbere ich also so in Facebook und entdecke einen Posting eines Hobbyknipsers, der erst vor ein paar Wochen sein allererstes wirklich schlechtes Foto gepostet hat. Die Meinung der erfahreneren Knipser wurden eher als Beleidigung aufgefasst, statt die Kritik anzunehmen. Heute lese ich, dass er seine Kamera verkauft und nun eine Vollformatkamera hat.


Ich denke mir nur noch “What?”.


Zeitgleich fällt mir ein, hoppla, kürzlich hatte ich doch einen Artikel verfasst, in dem es darum geht, dass je weniger Likes man hat, das Foto wohl umso besser sein muss.


STOPP!


Jetzt mal ganz von Vorne und ich erkläre es ruhig noch einmal. Also langsam lesen, damit man auch mitkommt. 


Selbst wenn man Jahre lang schon am Fotografieren ist, dann wird man niemals die Möglichkeiten einer Kamera ausschöpfen können. Das Potential einer Vollformatkamera mit Ihrem Detailreichtum macht für einen Hobbyfotografen kaum Sinn. Vor allem wenn man seine Bilder auf der Festplatte vergammeln lässt oder kleine Bildchen irgendwo hochläd. 800×600 pixel Fotos made by 36 MegaPixel Kamera lohnt sich natürlich.


Zugegeben eine Kamera wie die Sony A7s, die jede noch so dunkle Ecke erstrahlen lässt, hat etwas, gerade wenn es im die Fotografie bei Nacht geht. Doch das wird auf die wenigsten zutreffen. Und eine Kamera die alleine schon knapp 2000 Euro kostet, nur damit man sich die Taschenlampe sparen kann, rechnet sich nicht für einen Hobbyisten. Habe vergessen, dass die A7s ja nur 12 MegaPixel hat. Ist also doof mit den 800×600 Pixel, weil im Vergleich zu einem 36 MegaPixel Sensor, fehlen einem 24 MegaPixel, die ja das Foto besser machen.


Rechnen wir doch mal 800×600 eine Standardgröße im Internet, damit eine Webseite nicht überladen ist und auch noch schnell läd.

800×600 = 480.000 Pixel. Huiii also nur circa 0,5 MegaPixel.


Gehen wir noch ein wenig Höher in der Auflösung. Ein gerade noch vertretbares Format wäre 1280×960 Pixel.

Der kleine Mathematiker in uns erkennt sofort das sind 1.228.800 Pixel also 1,23 Megapixel. Rund wir es auf ein glattes MegaPixel, dass wir in der Weltgeschichte herumschicken oder irgendwo auf einem Speichermedium versauern lassen.


Dieses eine MegaPixel präsentiert also unser ganzes Fotografisches sein. Da ist es natürlich verständlich, dass man so etwas durchaus mit einer Kamera aufzeichnen muss, die MINDESTENS, das 20-fache leisten kann. Selbst heutige Smartphones spielen hier voll mit.


Um das klarzustellen, die ganzen MegaPixel bringen einem nichts. Wenn ich mit einem Sportwagen durch die dreissiger Zone zuckel, dann bringen mit die 800 PS auch nichts. Gut die Leute schauen, drehen sich um, denken was ein geiler Hecht.


Aha, ist das also der Grund warum man sich etwas kaufen muss?


Ist es nicht eher zweckmässig, dass man sich etwas kauft, weil man es für eine bestimmte Aufgabenstellung benötigt?


Wer jetzt rumjammert, dass es halt nur noch hochauflösende Kameras gibt. Hat hier etwas immer noch nicht verstanden. Ich rede es nicht schlecht. Es macht nur wenig Sinn zu denken, dass etwas besser wird, nur weil man etwas technisch modernes kauft. Bezogen auf die 30er Zone kann ich da auch mit 20000 PS durchdröhnen, es bleibt aber immer eine 30er Zone. An der Tatsache ändert sich nun mal nichts.


Viele kaufen sich eine Vollformatkamera, oder generell eine große Kamera, weil die ja bessere Bilder macht. 


Die Fotos, die jedoch richtig Geld bringen, sind meistens die, die mehr oder weniger mit viel Glück und in den meisten Fällen aufnahmetechnisch auf einem niedrigen Niveau sind.


Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ein Skandalfoto, weniger skandalös ist, nur weil der Skandal nicht im Goldenen Schnitt sitzt, der Fokus genau auf ihm liegt oder der Weissabgleich stimmt. Und keine Redaktion dieses Skandalsüchtigen Planeten, wird ein Foto ablehnen, nur weil es nicht mit der neusten der neusten Kameras erstellt wurde. Auf welchem Planeten lebt Ihr denn?


Ich sage damit jetzt nicht, dass jedes Schnappschussfoto, nun geeignet ist sich als Fotograf zu bezeichnen. Und das Thema Schnappschuss sollte man durchaus auch neu definieren. Dazu jedoch in einem weiteren Artikel mehr.


Zurück zum Thema. Wie kommt man auf die Idee nach ein paar Wochen schlechter Fotos, die, nur weil andere das hoch loben, weil ehrliche Worte ja verdrängt werden, dass man sich eine Vollformatkamera kaufen sollte.


Wie gesagt ich glaube nicht, dass man an die technischen Grenzen einer Kamera stoßen kann, wenn man nicht irgendeine spezielle Sache machen möchte.


Es ist mit Sicherheit auch wichtig den Unterschied zwischen einer Vollformat- und APS-C-Kamera zu kennen.


Der Unterschied ist, dass ein Vollformatsensor doppelt so groß ist, wie ein APS-C-Sensor. Das sagt jedoch höchstens etwas darüber aus, dass das aufgezeichnete Bild in einer technisch besseren Qualität vorliegt. Das Foto als Bild betrachtet, muss deswegen nicht besser sein. Löst man bei einer Vollformatkamera oder mit einer APS-C-Kamera mit aufgesetztem Objektivdeckel den Fotografieprozess aus, kommt bei beiden ein schwarzes Bild zum Vorschein. Das ist in beiden Fällen genau das gleiche schwarz, da entstehen keine Kunstwerke.


Fotografiere man mit beiden Kameras an einem 90 mm Objektiv, dann habe ich bei Vollformat noch Randinformationen, die ich bei APS-C nicht habe. Die Brennweite ändert sich nicht, es ist exakt der gleiche Wert. Die Randinformationen kommen praktisch nur hinzu.


Ein Beispiel, mit einer APS-C-Kamera habe ich einen Zoom-In Effekt. Weil es ein Ausschnitt aus einem Vollformat ist. Es entsteht der Eindruck als wäre man näher am Motiv.

Wenn ich das gleiche Foto am gleichen Objektiv, statt mit einer APS-C-Kamera mit einer Vollformat erstelle, habe ich einen Zoom-Out Effekt. Es entsteht der Eindruck man wäre weiter entfernt vom Motiv.

Das ist jedoch alles ein Trugschluss. Das Foto ist exakt das gleiche. Es ist auch möglich das APS-C-Foto durch Skalierung anzupassen und es genau, ohne irgendwelche Fehler, in das Vollformat-Bild einzufügen.


Es stellt sich nun also die Frage was brauche ich?


Sind mir diese zusätzlichen Bildinformationen wichtig, oder kann ich auch ohne leben? Bzw. worauf lege ich Wert?


In den meisten Fällen wird es so sein, dass man ohne leben kann, weil es auf die verwendete Brennweite ankommt, wie viele Informationen ich auf den Sensor bringe. Natürlich ist auch der Abstand zum Motiv entscheidend.


 


Nichts desto trotz würde ich behaupten, dass der Nutzen einer Vollformatkamera im Hobbybereich, auch aus Kostensicht, nicht sonderlich viel Sinn macht. Ich will es jedoch keinem Ausreden. Doch bedenkt.


Ein Hobby soll Spaß machen, es wird niemals Geld einbringen.
Ein Hobby das Geld erwirtschaftet ist kein Hobby, es ist Arbeit.
Arbeit ist ein Zwang, weil man etwas leisten muss, um etwas zu erhalten.
Leistung, also ein Zwang, macht keinen Spaß, weil es anstrengend ist.
Anstrengung fordert uns und lässt uns die Prozesse überdenken.
Überdachte Prozesse laufen besser und bringen Erfolg.
Erfolg ist schön und macht uns Freude.
Freude ist gleich Spaß und dann sind wir bei der Berufung.
Eine Berufung ist aber kein Hobby!


Darüber solltet Ihr einfach nachdenken. Oh und bevor ich es vergesse. Es gibt sehr viele Profis, die bewusst mit APS-C-Kameras arbeiten. Wer sich eine Vollformat kauft, nur weil er der Werbung glaubt, macht deswegen noch lange keine besseren Fotos.


Gruß


Bernd



Kein Neid, kein Unverständnis ... nur blankes Entsetzen

Dienstag, 7. April 2015

Der April macht an Ostern was er will

Das war vielleicht ein wechselhaftes Osterwetter. Am vergangenen Wochenende war Ostern, nur für die, die es verpasst haben sollten. Dies ist die Zeit im Jahr, wo Eier versteht und vergessen, und erst wieder gefunden werden wenn man sie erschnüffelt. Spaß bei Seite. Im Ernst an Ostern war das Wetter wirklich sehr kreativ. War ich am Ostersonntag noch in einem Blütenmeer an Narzissen und Kirschen, fand ich mich am Montag im Winter wieder. Auf dem Weg nach Hause haben sich die Wolken wieder verzogen und am darauffolgenden Dienstag, wie konnte es anders sein, waren am Morgenhimmel keine Wolken zu sehen.


DSC07586


Wir kennen den Spruch, dass der April macht was er will noch aus Kindertagen, zu Mindest all diejenigen, die vor mehr als 10 Jahren Kind waren. Früher war solch ein Wetter völlig normal. Der April galt immer als Übergangsmonat zwischen Schmuddelwinterwetter und warmen Sommerlaunewetter. In den Letzten Jahren wurde das ziemlich verdrängt, was auch daran lag, dass das Wetter im April gar nicht so wechselhaft war. Entweder es hat ständig geregnet oder war bereits sommerlich heiss.


DSC08087


Schnee an Ostern war Schnee von Gestern. A propos Gestern oder noch besser vorgestern. Also Montag, da gab es Schnee an Ostern, sogar Neuschnee, denn leise rieselte der Schnee als ich auf der Teufelsmühle unterwegs war. Es waren zwar in der Summe keine Massen. Dennoch fiel Flöckchen für Flöckchen Richtung Erde. Also ein völlig normaler Zustand. Viele haben sich dennoch darüber aufgeregt und in den Zeitungen war bereits die erste Panik zu lesen, dass ja keine Sommerreifen montiert werden sollten, denn der Winter ist noch lange nicht vorbei. Gut interessier mich weniger, denn meine Winterreifen fahre ich dieses Jahr komplett runter, um wieder richtig Gummi im nächsten Winter geben zu können.


DSC07671


Auf jeden Fall war Ostern sehr schön und die Kontraste zwischen warmen Sonnenstrahlen zwischen knallgelben Narzissen und die kalte Nase auf der Teufelsmühle, während man durch den Schnee lief, waren schon sehr angenehm.


Gruß


Bernd



Der April macht an Ostern was er will

Motivation

Wo die Motivation hernehmen, wenn sie nicht gerade in einem Karton im Schrank steht?


Dies ist eine Frage, die gerade im Winter, wo die Tage kalt und grau sind, schwierig zu beantworten ist.


Nachdem ich nun doch schon ein paar Jahr auf diesem Planeten verbracht habe, muss ich zugeben, dass die Antwort auf den Motivationsquell, mal mehr und mal weniger leicht gefunden werden kann. Immerhin ist es so, dass bestimmte Dinge, nicht zu jeder Jahres- oder Tageszeit gemacht werden können. In der Sonne liegen und dabei eine Badehose tragen ist nun mal meistens im Sommer möglich, oder zu mindest nur in warmen Ländern. Im Winter ist führt dies eher zu Gefrierbrand als zu Sonnenbrand.


Das Gleiche gibt es für viele andere Hobbies. Doch vielleicht sollte man sich ja nicht nur auf ein Hobby oder Thema konzentrieren. Es ist doch so, dass man hierbei vielseitiger sein sollte. Sicherlich gibt es auch Dinge, die das ganze Jahr erledigt werden könnten.


Briefmarken, Schach, in die Hände klatschen, sind solche Dinge, die durchaus über das gesamte Jahr zu einer gewissen Lebensfreude beitragen können. Doch ist dies die Lebenserfüllung?


Für mich jedenfalls nicht.


Mittlerweile habe ich meine Hobbies aufgesplittet. Vom Naturell bin ich eher der Sommertyp, ich lebe richtig auf, wenn die Sonne scheint und die warmen Sonnenstrahlen einem neue Energie geben. Dies merke ich vor Allem dann, wenn ich mir etwas anderes vorgenommen hatte, weil die Wetteraussichten eher einen Tag drin als draussen angekündigt hatten. Bin ich dann also den Dingen, die im Haus erledigt werden können, beschäftigt und die Sonne kommt raus. Dann werde ich richtig unruhig und muss rausgehen.


So wie das Verfassen von Beiträgen für meine Webseite, von denen es unendlich viele gibt und auch noch einige von meiner alten Webseite. Hierfür eignet sich ein kalter, verregneter und eher unsympatischer Tag bestens.


Aus diesem Grund bin ich im Winter auch eher im Worldwideweb anzuztreffen als draussen. Der warmen Jahreszeit bin ich jedoch fast ständig draussen. Ich liebe die frische Luft um meine Nase und gehe auf Entdeckungstour. Immer dabei meine Kamera, die zu einem meiner größten Hobby geworden ist. Mittlerweile kann man auch nicht mehr von einem Hobby sprechen, es ist viel mehr ein Dauerzustand. Alles dreht sich momentan darum.


Um nicht ganz als Kamera-Nerd zu enden habe ich natürlich noch weitere Interessen. Eine große Leidenschaft entwickelte sich bereits in Kindertagen. Die Natur mit Ihrer Vielfalt an Tieren und Pflanzen brachte mich zu meinem Gartenbaustudium. Ein enormes Fachwissen in der Welt der tropischen Pflanzen ist hieraus entstanden. Einfach so aus Interesse und Neugier. Aktuell bin ich wieder dabei dafür zu sorgen, dass es bei mir aus der Terrasse wieder deutlich grüner wird. Zum Einen ist dies gewollt, da ich Euch hier auf der Seite und auf Youtube mit neuen Informationen versorgen möchte. Schliesslich ist mein Beitrag zum Thema Chilis mit eines der erfolgreichsten Videos auf meinem Kanal. Und zum Anderen finde ich es einfach toll Pflanzen beim Wachsen zu beobachten. Das bedeutet nicht, dass ich stundenlang eine Pflanze anschaue. Viel mehr geht es darum, dass ich, während ich meine Pflanzen gieße immer wieder begeistert bin, wenn sich z.B. eine Blüte oder Früchte bildet.


Zurück zum Thema Motivation. Wie Ihr aus meinen geschriebenen Worten herauslösen könnt, benötigt es für eine gute Motivation auch eine große Begeisterung für ein Thema. Es bringt reichlich wenig, wenn ich mich mit etwas beschäftige, wo ich absolut kein Interesse habe und mich nur noch durchquälen muss. Aus Schulzeiten kennt Ihr das bestimmt. Es wird einem, weil es im Lehrplan steht, ein Thema reingetrichtert, dass auf absolutes Desinteresse trifft. Am Ende lernt man den ganzen Quatsch auswendig, um nur irgendwie vernünftig durch die Prüfung zu kommen und das Ganze hinter sich zu bringen. Einige lernen es so gut auswendig, dass man ihnen unterstellen könnte, dass sie es verstanden und ein echten Interesse daran haben. Meist ist dies dennoch nicht der Fall. 


Worauf ich also hinaus möchte ist, dass für etwas wofür man ein Faible hat, schneller mit Motivation verbunden ist, als etwas, dass eher eine Folter gleichkommt.


Sucht Euch also Hobbies, Berufe oder Beschäftigungen, die Eurem Naturell entsprechen und nicht etwas, dass nur geil ist weil es Geld bringt. Ok, dass kann natürlich auch eine Motivation sein. Doch was bringt einem das ganze Geld und der ganze Reichtum, wenn man nur damit angeben will. Geld ist keine Fähigkeit oder Talent.


 


So und nun geht es motiviert in den Tag! 


Gruß


Bernd



Motivation

Montag, 6. April 2015

Essbare Blüten

Beim Thema essbare Blüten sollte beachtet werden, dass die Blüten und Pflanzenteile von ungiftigen und chemisch unbelasteten Pflanzen stammen sollten. Auch zu beachten ist, dass man die Pflanzen an nicht an Standorten sammelt, wo sich Strassen, landwirtschaftlich genutzte Flächen oder Krankheiten wir die Tollwut befinden.


Dieser einleitende Satz soll keine Panik mache sein, sondern ein Ratschlag, der dabei helfen soll, dass neben den guten Aspekte keine negativen hinzukommen. Der eine oder andere Käfer im Salat ist dabei zu vernachlässigen.


 


Welche Blüten sind nun essbar?


Hier von gibt es eine ganze Menge. Eine erstaunlich große Vielfalt sogar, nicht nur in der Farbe, sondern auch im Geschmack. Im Folgenden werde ich eine sich ständig erweiternde Liste aufführen, die kurz und knapp aufzeigen soll, welche Pflanze es ist, welche Farbe die Blüten haben, welchen Geschmack und was die Inhaltsstoffe sind, soweit bekannt.


Bitte beachtet auch, dass Ihr die ganzen Pflanzen natürlich auch bei Euch zu hause kultivieren könnt und so natürlich auch Einfluss darauf habt, dass die Pflanze ohne Spritzmittel oder anderen Einflüsse wächst. 



(Stand 6. April 2015)












































Name (bot. Name)BlütenfarbeGeschmack/DuftInhaltsstoffeVerwendung
Begonieweiss, gelb, rot


Borretsch blau


Chrysanthemen weiss, gelb, orange, rot


Dahlien weiss, gelb, orange, rot, lila


Gänseblümchen weiss nussiger Geschmack

Herbstaster weiss, rot, blau


Holunder weisssüsser, zitroniger Duft
Blütensirup, – konfitüre, -likör

Hollerküchle (in Teig ausgebacken/fritiert)
Jasmin
 Tee

Kapuzinerkressegelb, orange, rotwürzig

Kornblume



Lavendel



Lindenblüte
Intensiver Honigduft

sehr süß


Löwenzahn



Malven



Mohn



Passionsblume



Ringelblume



Rose



Schafgarbe



Schlüsselblume



Sonnenblumen



Stiefmütterchen



Veilchen
























Essbare Blüten