Donnerstag, 2. April 2015

Kreativloch mit Zertifikat gestopft.

Servus liebe Freundinnen und Freunde!


In den letzten Wochen war mir Bereich Fotografie echt langweilig. Ich wusste nicht was ich mit mir und der Kamera anfangen soll. So steckte ich vielleicht auch in einem Kreativloch. Im Bereich Wildlife liefen mir die Tiere einfach über den Weg. Es war eigentlich gar nicht die Mega Herausforderung, was wieder zu einer gewissen Anspruchslosigkeit führte.


Also hatte ich mich entschlossen bei einem 8-wöchigen Fotografie Kurs anzumelden. Der Gedanke war einfach, dass ich mein Kreativloch mit irgendetwas füllen kann.


Nun ja, in dem Kurs der eigentlich für Fortgeschrittene gedacht ist, gab es nicht wirklich sonderlich viel Neues. Das soll jetzt nicht überheblich klingen. Über die letzten zwei Jahre habe ich mich so intensiv mit dem Thema beschäftigt, dass ich inzwischen mehr intuitiv fotografiere als, dass ich noch großartig nachdenke. Genau das war auch das Hauptproblem in den letzten Wochen. Es lief einfach so, dass viele Fotos einfach passten. Gut man könnte jetzt sagen, sei doch froh. Aber das war ich nicht. Es ist einfach nicht zufriedenstellend, wenn man nur noch auf den Auslöser drücken muss. Und normal fühlte es sich irgendwie auch nicht an.


 


Auch habe ich nach einer neuen Idee gesucht. Zugegeben so neu ist die Idee nicht, ich habe einfach keine Startpunkt gefunden. Gestern habe ich angefangen mein Produktfotografie Studio einzupacken. Die ersten Ergebnisse findet Ihr auf meiner 500px Seite und im Beitrag zu den Komplementärfarben.


Während und vor Allem nach dem Fotografiekurs habe ich schon gemerkt, hoppla, dass ist ja alles nichts Neues. Und vieles habe ich einfach so schon gemacht. An manchen Stellen muss ich auch feststellen, dass ich bestimmte Sachen auch ganz anders angegangen bin. Das positive an diesem Kurs war nun, dass ich nicht nur feststellen konnte, was ich schon kann, sondern auch eine gewisse Motivation erfahren habe.


Dies alles führte wohl dann auch dazu, dass ich mein Kreativloch stopfen konnte, eben mit dem Zertifikat und jetzt mit den alten Ideen neu und frisch weiter machen kann. 


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An dieser Stelle möchte ich Mike Browne danken, dass er ein solch grandioser Photograf und Lehrer ist. Auch wenn mir der Kurs bezüglich des theoretischen Wissens nichts gebracht hatte. War er sein Geld dennoch wert, weil er mir dabei geholfen hatte zu erkennen, was ich eh schon wusste und konnte.


Wer mit der Fotografie gerade erst angefangen hat, sollte nach Mike auf Youtube suchen. Seine Kurse sein, weil er Engländer ist, natürlich nicht auf Deutsch. Aber er erklärt es so grandios, dass man sehr viel lernen kann!


 


 


Gruß


Bernd



Kreativloch mit Zertifikat gestopft.

Mittwoch, 1. April 2015



Komplementär-Kontrast

Ein wenig Farblehre hat noch nicht geschadet. Doch bevor ich richtig tief greife ein paar Beispiele.


Von einem Fotografen habe ich gehört, dass es sich anbietet bei Blumen einen der Blütenfarbe entsprechenden Hintergrund zu wählen.


Das habe ich heute mal getestet, nachdem ich mein Mini-Studio aufgebaut hatte.


Auf dem folgenden Foto, welches das erste aus der Serie ist. Könnt Ihr eine Cattleya Golden Digger sehen.


Der Hintergrund hat die gleiche Farbe wie die Blüte. An sich finde ich ist das Bild sehr harmonisch und wirkt durchaus beruhigend auf das Auge.DSC07264


Dieses sehr harmonische Foto, dass man sich durchaus in einer Arztpraxis vorstellen kann, dass durch seine Wirkung die Patienten entspannen lässt, wäre in einem lebendigen, arbeitsfreudigen Büro sicherlich fehl am Platz.


Was fehlt?


Der Pepp! Die Energie! Die Lebendigkeit!


Wie bekommen wir das nun hin? Natürlich mit anderen Farben. Dabei sollten es keine Farben sein, die sich gegenseitig ausspielen. Am Besten sind hier Komplementär-Farben angebracht. Das sind Farbpaare die praktisch Hand in Hand gehen und sich gegenseitig unterstützen, ohne unharmonisch zu wirken.


Auf Foto zwei seht Ihr eine Variante. Die Blüte ist eine Mischung aus Gelb und Orange. Für Gelb wäre die passende Farbe Magenta. Wenn man sich das Foto nun anschaut, stellt man fest, dass diese warmen Töne sich gegenseitig unterstützen und dennoch beruhigend wirken. Diese Wirkung entsteht auf Grund der warmen Farben, die von Natur aus sehr viel Wärme und Ruhe ausstrahlen.


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Betrachten wir das jetzt aus der eher orangefarbenen Blütenfarbe, dann befinden wir uns bei der Komplementär-Farbe blau.


Dieses Foto wirkt schon etwas lebendiger, eher aktiver und dynamischer. Ein Typisches Foto für aktive Personen, die einen gewissen Anstoss suchen. Dennoch ist das Gesamtbild nicht verstörend, es ist immer noch sehr ausgeglichen, nur eben mit mehr Energie.
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Welches Fazit können wir nun ziehen?


Mit Hilfe von Farben und dem Zusammenspiel von Komplementär-Farben kann man verschiedene Wirkungen erzeugen. Geht man mehr in die warmen Farben dann wirkt alles sehr beruhigend und auch eher fröhlich. Im Bereich der kalten Farben erhalten wir mehr Dynamik und Energie.


Auf das Thema Komplementär-Farben und Farben allgemein, werde ich in den kommenden Beiträgen noch vertiefter zu sprechen kommen.


 


Was denkt Ihr über das Thema? Welches Foto gefällt Euch besser? Kann man überhaupt sagen, dass eines besser ist als das andere, oder kommt es auf die persönliche Stimmung an?


Gruß


Bernd



Komplementär-Kontrast

Sonntag, 29. März 2015

Wüstenrose (Adenium obesum) Frühjahrs fit machen

Bei den Wüstenrosen ging es heute drunter und drüber.


Spontan habe ich heute, nachdem der der Tag doch nicht so kalt war, entschlossen meine Wüstenrosen für das neue Jahr fit zu machen.


DSC05792Das alte Substrat war sehr verbraucht. Die Pflanzen haben schon begonnen neue Blätter auszubilden.


Nach dem Rückschnitt Ende 2014 bevor ich sie zum Überwintern eingelagert habe, haben sich jetzt mehrere Neutriebe gebildet. Die Pflanzen schauen jetzt noch recht gestutzt aus, doch ich gehe nun von mehr Blüten aus.


DSC05797Zu aller Erst habe ich das Substrat gemischt. Genutzt habe ich eine sehr DSC05798feine und lockere Blumenerde und habe diese mit Blaukorn aufgedüngt. Als Zuschlagstoff könnte man noch Seramis- oder Lava-Granulat hinzumischen. Dadurch wird das Substrat noch lockerer und kann besser Wasserhalten. Jedoch sind Wüstenrosen nicht ganz so anspruchsvoll und begnügen sich auch mit einer ganz schlichten Erde. Doch je besser das Substrat umso schöner entfaltet sich die Pflanze.


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Das alte Substrat habe ich so gut es ging vorsichtig entfernt. Eigentlich muss man gar nicht so vorsichtig sein, die Pflanzen sind nicht wirklich so empfindlich. Allerdings können größere Beschädigungen im Wurzelbereich zu Fäulnis führen. Denn die Pflanzen haben jetzt keine Zeit mehr trocken zu stehen, sobald der Austrieb beginnt müssen die Pflanzen hell und feucht stehen.


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Zum Einsatz kommen die alten Töpfe. Ich habe mir nicht extra die Mühe gemacht, diese aufwendig zu reinigen. Wegen der paar Kalk- und Düngeranlagerungen mache ich mir keinen Kopf und muss nicht extra Wasser verschwenden.


Zu erst wird eine Schicht Substrat eingefüllt.


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Anschliessend wird die Pflanze aufgesetzt und das restliche Substrat eingefüllt.


Nun nur noch alles schön andrücken und einen Gießrand rund um drücken.


Fertig!


 


 


 


Das neue Blütenjahr kann kommen!


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Wüstenrose (Adenium obesum) Frühjahrs fit machen

Samstag, 28. März 2015