Montag, 6. April 2015

Essbare Blüten

Beim Thema essbare Blüten sollte beachtet werden, dass die Blüten und Pflanzenteile von ungiftigen und chemisch unbelasteten Pflanzen stammen sollten. Auch zu beachten ist, dass man die Pflanzen an nicht an Standorten sammelt, wo sich Strassen, landwirtschaftlich genutzte Flächen oder Krankheiten wir die Tollwut befinden.


Dieser einleitende Satz soll keine Panik mache sein, sondern ein Ratschlag, der dabei helfen soll, dass neben den guten Aspekte keine negativen hinzukommen. Der eine oder andere Käfer im Salat ist dabei zu vernachlässigen.


 


Welche Blüten sind nun essbar?


Hier von gibt es eine ganze Menge. Eine erstaunlich große Vielfalt sogar, nicht nur in der Farbe, sondern auch im Geschmack. Im Folgenden werde ich eine sich ständig erweiternde Liste aufführen, die kurz und knapp aufzeigen soll, welche Pflanze es ist, welche Farbe die Blüten haben, welchen Geschmack und was die Inhaltsstoffe sind, soweit bekannt.


Bitte beachtet auch, dass Ihr die ganzen Pflanzen natürlich auch bei Euch zu hause kultivieren könnt und so natürlich auch Einfluss darauf habt, dass die Pflanze ohne Spritzmittel oder anderen Einflüsse wächst. 



(Stand 6. April 2015)












































Name (bot. Name)BlütenfarbeGeschmack/DuftInhaltsstoffeVerwendung
Begonieweiss, gelb, rot


Borretsch blau


Chrysanthemen weiss, gelb, orange, rot


Dahlien weiss, gelb, orange, rot, lila


Gänseblümchen weiss nussiger Geschmack

Herbstaster weiss, rot, blau


Holunder weisssüsser, zitroniger Duft
Blütensirup, – konfitüre, -likör

Hollerküchle (in Teig ausgebacken/fritiert)
Jasmin
 Tee

Kapuzinerkressegelb, orange, rotwürzig

Kornblume



Lavendel



Lindenblüte
Intensiver Honigduft

sehr süß


Löwenzahn



Malven



Mohn



Passionsblume



Ringelblume



Rose



Schafgarbe



Schlüsselblume



Sonnenblumen



Stiefmütterchen



Veilchen
























Essbare Blüten

Kräuter

Schon länger fasziniert von der Fülle an Wirkstoffen aus der Natur habe ich mir in den vergangene n Tagen überlegt, ob ich nicht am Thema Kräuter einen weiteren Infobereich aufbauen soll.


 


Dies soll weniger in die Richtung Naturheilkunde gehen, als mehr in die Richtung, dass der Bereich Pflanzen auf Balkon und Terrasse eine sinnvolle Erweiterung erhalten soll. Es gibt neben den Tatsache, dass viele Gewächse unser zu Hause mit Blütenreichtum zieren, schliesslich auch die Aspekte, dass bestimmte Pflanzen unserem Wohlempfinden sehr viel weiterhelfen können als manch teure Tablette. Und das ganz ohne künstlichen Zeug, dass nur durch gutes Marketing eher eine Art Placebo darstellt, als dass es wirklich hilft. Sicherlich gibt es Medikamente, ohne deren Hilfe man bei bestimmten Krankheiten nicht weiter kommt. Dennoch würde ich behaupten, dass bei vielen Dingen sicher ein Kraut gewachsen ist. Es ist also wichtig zu wissen, um welche Pflanze es sich handelt und was sie so drauf hat.


Es ist bei dieser Thematik sehr interessant, dass es oft die eher unscheinbaren und von vielen so verfluchten Pflanzen sind, die uns in der Not am Besten helfen können. Viele Pflanzen denen wir mit härtester Chemie zu Leibe rücken, weil sie uns stören. Können sehr viel zu unserer Gesundheit beitragen. So ist es absolut verwunderlich, dass unser Egoismus unseren Geist so komplett abschaltet. Gut in den heutigen Zeiten ist das ja nun leider nicht verwunderlich. Der Egoismus und die Eigenverblödung ist voll im Trend. Erst wenn es um einen schlecht steht, kommt die Nächstenliebe zurück.


 


Mit solch einem Verhalten konnte ich schon immer nichts anfangen und diese Personen sind mir auch relativ unwichtig. Dieser Blog! und die Infos, welche ich hier online stellen, soll denen helfen, die daran interessiert und bereits sind davon Ihren Nutzen zu ziehen.


Im Übrigen finde ich es allgemein schade, dass sehr häufig gutes Wissen einfach mit ins Jenseits genommen wird, ohne dass es irgendwo niedergschrieben wurde.


 


Das war jetzt durchaus philosophisch, jetzt muss ich mich ans Werk machen, denn sonst wird das nichts mehr . 


Ich bin noch am Aufbau und übertragen meiner Pflanzendatenbank aus dem alten Archiv. Mit dem Kräutergedanken  nun, möchte ich, zu Mindest bei den entsprechenden Pflanzen, noch mehr Informationen beitragen.


Die Pflanzen werden entsprechend gekennzeichnet sein, so dass bei der Erkundung des Pflanzenbereichs auf den ersten Blick zu erkennen sein wird, dass diese Pflanzen helfen können oder im schlimmsten Fall hochgiftig sind.


 


Meinen ersten Beitrag, der in den kommenden Tagen erscheinen wird, behandelt das Thema Brennessel und Apfel. Zwei wirklich einzigartige Lebensmittel, die es in sich haben.


 


Seid also gespannt!


 


Gruß


Bernd



Kräuter

Sonntag, 5. April 2015

Kirschblüte in vollem Gange

An sich ja nicht unbedingt so das spektakuläre Ereignis.


Dennoch zeigt die Kirschblüte immer die korrekten Start des Frühlings an. Die beginnt weltweit natürlich nicht exakt zum gleichen Zeitpunkt. Dennoch kann man so je nach Ort immer feststellen, wie weit der Frühling wirklich ist. In der Regel beginnt die Kirschblüte immer im den Monatswechsel März-April.


Das bedeutet, dass die Tage definitiv sonniger und wärmer bleiben. Was einleuchtend ist, denn die Kirschblüten wollen ja befruchtet und zu Kirschen werden.


Aus diesem Grund und von Spätfrösten abgesehen, stellt die Kirschblüte ein erfreuliches Schauspiel dar.


 


Nebenbei bemerkt zählend die Kirschen zu die ersten Obstgehölze des Jahres, die eine Blüte hervorbringen.


Gruß


Bernd



Kirschblüte in vollem Gange

Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)

 


Zu den Hundsgiftgewächsen zählen eine Vielzahl an Pflanzen und garantiert hat jeder von Euch schon welche gesehen.


Das Immergrün (Vinca major), das bereits sehr früh im Jahr bei den ersten Sonnenstrahlen seine Blüten offnet, ist mit Sicherheit schon jedem über den Weg gewachsen. Bei dieser Pflanze handelt es sich um einen typischen Bodendecker, der sehr schnell größere Fläche begrünen kann. Aus diesem Grund ist es auch einer sehr beliebte Pflanze in unseren Gärten.


Sehr Gattungstypisch sind hier auch die windmühlenförmigen Blüten zu erkennen, die für diese Pflanzenfamilie ein ziemlich eindeutiges Merkmal darstellen. Schaut man sich die Blüten genauer an und konzentriert sich nur auf deren Form, erkennt man bereits weitere sicherlich bekannte Arten, wie zum Beispiel den Oleander (Nerium oleander).


Den Oleander gibt es mittlerweile, da er ein beliebter Zierstrauch ist, in unzähligen Farbvarianten von Weiss, über Gelb, bis hin zu Orange, Lachsfarben und Weinrot. Es gibt auch mehrfarbige Blüten. Die Pflanzen sind zwar in unseren Breiten nicht Winterhart, sind jedoch frosttolerant, und können somit sehr lange auf unseren Terrassen und Balkone stehen, so dass sie ebenfalls sehr zeitig im Frühjahr wieder die frische Luft schnuppern können.


Bei den Hundsgiftgewächsen gibt es allerdings noch eine viel größere Vielfalt.


So gibt es Rangpflanzen, die meterhoch wachsen können und mit großen weissen, gelben oder roten Blüten zu begeistern wissen.


Neben Oleander gibt es noch weitere Sträucher bzw. Bäume, wie die Thevetia peruviana, die auch als peruvianischer Oleander bezeichnet werden. Im Gegensatz zu den bekannten Oleandersorten, die überwiegends mit roten Blüten vorkommen, finden sich bei Thevetia vorzugsweise gelbe Blüten. Jedoch sind auch weisse und orangfarbene Varianten bekannt und in Kultur. Eine rote Art ist bisher nicht bekannt.


Sehr exotisch wird es wenn wir uns die Wüstenrosen und Frangipani anschauen. Die Farbenvielfalt ist hier enorm. Sie reicht von weiss bis Lila, von regenbogenfarbigen bis unterschiedlichste Farbverläufte. Während die Wüstenrosen (Adenium obesum) mit ihrer Farbenvielfalt protzen können, kommt bei Frangipani (Plumeria rubra) noch ein riesigen Duftspektrum hinzu.


Die Familie der Hundsgiftgewächse umfasst etwa 380 Gattungen, jede dieser Gattungen teilt sich in weitere Arten auf. Das Spektrum dieser Pflanzenfamilie ist faszinierend und wunderschön zugleich.


In den kommenden Beiträgen werde ich Euch mehr über diese fantastische Pflanzenfamilie bebringen und auf die Gattungen im Einzelnen zu sprechen kommen. Ich werde Euch zeigen, wie man die Pflanzen aussäet, kultiviert und zur Blüte bringt.


Gruß


Bernd



Hundsgiftgewächse (Apocynaceae)

Nicole und Stevia - Zwei Sweethearts!

Schon lange bin ich von dieser hübschen grünen Krautpflanze fasziniert: Stevia rebaudiana! Die kleine extrem Süße kommt aus Südamerika und wird dort seit Jahrhunderten von der indigenen Bevölkerung in edlen Gebräuen und Speisen verwendet. Was kam nicht schon alles Gute aus Südamerika: Kartoffeln und Tomaten, Mais und damit auch das Popcorn! Stevia – das klingt besonders, fast adlig – wird bei uns liebevoll Süßkraut genannt.

Mit ihrer hundert-, zweihundert-, dreihundert oder sogar vierhundertfachen Süßkraft stellt sie jeden Zucker in den Schatten. Ist das also der Stoff, aus dem die Träume aller Naschkatzen sind? Und Albträume der Zahnärzte, denn Stevia gilt als nicht kariogen. Aber erst allmählich bahnt sich Stevia einen Weg in Speisen und Getränke der Europäer. Doch genug der Theorie!


In den folgenden Wochen und Monaten möchte ich ausprobieren, was sich vor allem kulinarisch aus der Pflanze (und zwar primär aus der Pflanze, NICHT aus fertigen Steviosidpräparaten) so alles machen und wo sie sich sinnvoll einsetzen lässt. Als Hobbyköch- und vor allem Bäckerin könnte das der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft sein, zwischen der Stevia und mir.


Den Startpunkt leitete der Postbote ein, welcher auch heute nur kurz blieb, aber dafür ein Paket mit drei wunderschönen Steviapflanzen ablieferte. Na, wenn der wüsste, welch tragende Rolle er bereits eingenommen hat!


Das Experiment kann also beginnen! Und hier noch ein Bild von den drei Mädels (2 noch mit Keuschheitsgürtel).

 




Nicole und Stevia - Zwei Sweethearts!

Kleine Aufstellung was in meinem Garten wächst

Servus,


 


dieses Jahr wollte ich mit sehr vielen Garteninformationen anrücken. Und damit ich dafür möglichst ein passendes Motiv zu Hand habe, wächst natürlich auch verschiedenes auf meiner Terrasse.


 


Wo soll ich nun anfangen?


Genau beim Obst.


Schon immer wollte ich eine Kiwi haben. Diese Pflanzen haben mich vor allem wegen Ihrer großen und dekorativen Blätter immer schon fasziniert. Seit etwa zwei Jahren steht nun ein Pflanzen, das Jahr für Jahr größer wird, auf meiner Terrasse. Kiwis habe ich bisher noch keine ernten können. Die Kiwi hat den Winter gut überstanden und somit habe ich ihr dieses Jahr ein Ranggitter spendiert, so dass sie dieses Jahr ihre ganze Pracht bis in 2 Meter Höhe entfalten kann.


 


Weiter geht es zu meiner Mispel, die bereits in den letzten Jahre voll mit Blüten war und auch dieses Jahr sein wird. Mispulus germanica ist eine wirklich schöne Pflanze. Vom Wuchs her ähnelt sie sehr einer Birne. Große runde Blätter. Die Blüten gleichen der einer Quitte.


 


Womit wir auch schon bei den nächsten zwei Bäumchen sind. Dieses Jahr habe ich mir zum ersten mal zwei Quittenbäumchen gekauft. Eine Birnen- und eine Apfelquitte. Beide Bäumchen sind noch relativ klein.


Kommen wir zu meinem Weinberg. Ok Weinberg ist übertrieben, stehen die Pflanzen doch in Kübeln und nicht auf einem Berg. Immerhin sieben Pflanzen stehen spalier und werfen bereits eine kleinere Ernte ab.


Weiter geht es mit einer meiner Lieblingsgehölze, dem Holunder. Seit letztem Jahr habe ich einen im Kübel. Dieser hat sich in der kurzen Zeit so gut entwickelt, dass ich ihm in diesem Jahr einen 20 Liter Kübel gegönnt habe. In diesem darf er sich weiter entwickeln.


Meine Felsenbirne steht aktuell in einem 10 Liter Kübel und sollte dieses Jahr das erste Mal blühen und auch schon Früchte bringen.


Kommen wir zu meinen Heidelbeeren. Zwei Pflanzen wachsen fröhlich vor sich hin. Eine hat den Winter sehr gut überstanden, die zweite benötigt einen Rückschnitt.


Dies war der aktuelle Stand aus meinem “Obstgarten”, zu den anderen Gehölzen und Stauden komme ich in den folgenden Artikeln.


Gruß


Bernd



Kleine Aufstellung was in meinem Garten wächst

Samstag, 4. April 2015

Welzheimer Wald

Gestern ging es durch den Welzheimer Wald.


Von meinem Lieblingsstartplatz, dem Jägerhölzle, ging es los.


DSC07368_HDRDas erste Ziel der Etappe führte am Edelmannshof vorbei zur Kesselgrotte. Der Weg der bis knapp oberhalb der Grotte noch recht angenehm war, gestaltete sich nun deutlich schlammiger und rutschiger. Nichts desto trotz ging es direkt in die Grotte. Die ersten Fotos wurden erstellt. Denn leider war unterwegs nicht wirklich viel Fotogenes zu sehen, dass einen dazu hätte verleite können den Auslöser zu drücken.


 


 


 


 


Weiter ging es Richtung Wieslaufschlucht. Entlang der Wieslauf in nord-östlicher Richtung haben wir eine Bogen um den Schmalenberg gezogen, bevor wir nach rund zwei Kilometer einen Schwenk nach Westen einlegten. Der Bäume wurden gefühlt immer höher, je weiter man den Schmalenberg erklomm.


Auf dem Bergrücken angekommen ging es in nördlicher Richtung weiter bis zum kleinen Örtchen auf dem Berg.


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Eine Holzbank lud zur ersten Pause ein, die zwei etwas entfernt gelegenen Bänke luden zu einem Panoramafoto ein. Von diesen beiden Bänken unbeirrt, ging es weiter zum letzten größeren Touren Ziel dem Strümpfelbachtal.


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Zu dieser Jahreszeit und nach dem Sturm Niklas, war das Strümpfelbachtal teilweise komplett anders, als man es in Erinnerung hatte, wenn man erst vor Monaten dort unterwegs war. Viele kleinere Hangabrutsche und Veränderungen im Bachlauf sorgten dafür, dass das Strümpelbachtal teilweise neu entdeckt werden konnte.


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Die letzten 5 Kilometer führen an Klaffenbach vorbei, wobei ein ganz kurzes Stück östliches Klaffenbach durchlaufen werden. Direkt am Ausgang dieses Teils von Klaffenbach geht ein sehr steiler Trampelpfad den Berg hinauf. Die Anstrengungen lohnen sich jedoch, da sich so einige Kilometer einsparen lassen, die ansonsten dadurch zustande kommen, dass langgezogene Serpentinen durch den Wald gelaufen werden müssten.


 


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Insgesamt hatte die Tour eine Länge von 18 Kilometer und wurde in gemütlichen 6 Stunden, inklusive Pausen und Gelegenheiten zum Fotografieren.


 


 


 


 


 


 


 


 


 


Diese Tour ist jeder Zeit wieder machbar, wer also Interesse hat, gibt einfach Bescheid. 


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Gruß


Bernd



Welzheimer Wald